Junge Kunst – derzeit im Uro Zentrum!

Junge Kunst ist eine Initiative zur Förderung des jungen Kunstgeschehens in Österreich mit Schwerpunkt von Wien und Wienumgebung. Der Begriff „Jung“ steht nicht nur für die junge Karriere der aufstrebenden KünstlerInnen, sondern auch für ein neues Kunsterlebnis. Eine offene, zugängliche Stimmung durch einen freundschaftlichen Umgang mit KünstlerInnen und Gästen soll die Ausstellungskonzepte prägen. Beim Besucher soll das Gefühl entstehen, dass Kunst und Kultur etwas Natürliches sind, die sehr leicht in das eigene Leben zu integrieren sind. Die offene Stimmung soll durch einen hohen Anspruch an Kuration, Design und Liebe zum Detail stilvoll und modern gestaltet sein.

JUNGE KUNST im Uro-Zentrum

Die Ausstellung „Junge Kunst im URO Zentrum“ mit den wundervollen Kunstwerken von Caroline Cook, Linda Partaj, Patricia Lehner. Die Ausstellung im neuen Uro-Zentrum in Perchtoldsdorf darf Klienten, Patienten und MitarbeiterInnen den Tag verschönern und bringt sie direkt in Kontakt mit junger und aufstrebender Kunst. Im Sinne eines KUNST-erLEBENS sollen Kunstwerke außerhalb eines Galerie- oder Museumsbetriebs den Betrachter/innen im Alltag begegnen. Junge Kunst freut sich über die Möglichkeit mit dieser Ausstellung die wundervollen Arbeiten dreier Künstlerinnen an ein neues Publikum heranführen zu dürfen. Erfüllt von Dankbarkeit an das URO-Team, Dr. Bernd Bursa und Krista Keiblinger für die herrliche Zusammenarbeit und die Entwicklung eines Konzepts zur Unterstützung der Kunst und Kultur in Österreich besonders in Zeiten einer weltweiten Pandemie.

Die Werke von Caroline Cook, Linda Partaj und Patricia Lehner vereinen sich in ihrer hohen künstlerischen Qualität und feiner Sensibilität. In ihrem künstlerischen Ausdruck zeigen die drei Künstlerinnen in der Ausstellung „Junge Kunst im URO-Zentrum“ einen diversen Einblick in das aktuelle junge Kunstgeschehen in Österreich.

Die abstrakten Gemälde der Grafik- und Kommunikationsdesignerin Caroline Cook präsentieren sich in einer emotionalen Tiefe. Die Künstlerin arbeitet in der Tradition des Gemäldes nachhaltig mit Materialien zu arbeiten. In der Entwicklung der Kunstgattungen hebt sich die Malerei mit den Qualitäten von platzsparend, ressourcenschonend, langlebig und leicht transportierbar hervor und entspricht damit eher einem aktuellen Anspruch. “Sustainable Art” beschreibt Caroline Cook als die sowohl emotional nachhaltige Art zu arbeiten, die die eigenen Kapazitäten nicht ausbeutet, sowie das Material womit gearbeitet wird. Dazu werden in einigen Arbeiten und Serien auch alltägliche Materialen eingearbeitet, die eine ästhetische Wertschätzung dem Produktdesign entgegenbringen und damit die Ästhetik des Nutzens neu beleuchten beziehungsweise von der Zweckexistenz entkoppelt. Die Materialen werden verwertet und in den Wert des Kunstwerks erhoben.

Patricia Lehner setzt ihren künstlerischen Schwerpunkt auf Malerei und die Erarbeitung ästhetischer Fragen in Fotoserien. In diesen Fotoserien steht meisten ein gegenwärtiges Thema als Ausgangspunkt, welches den künstlerischen Prozess ins Rollen bringt. Ihre Foto-Serie „Perfect?“ reflektiert über die Idee von Schönheit. Die Künstlerin wollte mit dieser Arbeit, das Unperfekte sichtbarer machen – Bilder die oberflächlich betrachtet, als unscharf – „nicht gelungen“ betitelt und abgestempelt werden. Dies wird mit der analogen Fotografie und dem Stilmittel Bewegungsunschärfe und den Bild Unreinheiten umgesetzt. Diese Makel, die üblicher Weise per Photoshop unsichtbar gemacht werden, wurden präzise per Hand in Neonfarben nachgearbeitet, sprich es wird eine umgekehrte Retusche produziert. Der bewusste Einsatz der Farben lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachtenden und der „Makel“ darf wahrgenommen und nicht versteckt werden. Damit werfen sich Fragen zur Wahrnehmung der Fotografie und ihrer Bearbeitungsmöglichkeiten auf. Die Künstlerin hinterfragt die Erwartungen an diese Kunst und Technologie. Ab hier obliegt es dem Betrachter und der Betrachterin, ob das Bild perfekt erscheint oder fehlerhaft ist.

Linda Partaj lebt und arbeitet in Niederösterreich und setzt ihren künstlerischen Schwerpunkt auf Malerei und Grafik. 2020 machte sie ihr Diplom für ´Kunst und kommunikative Praxis´ und ´Design, Architecture and Environment´ an der Universität für angewandte Kunst, Wien. Seit 2015 studiert Linda Partaj in der Klasse ´Gegenständliche Malerei´ bei Prof. Kirsi Mikkola an der Akademie der bildenden Künste, Wien. In den meisten ihrer Arbeiten begegnet der Betrachter/die Betrachterin einer Vielzahl von Ebenen eines Bildes. Als würde man durch ein Prisma blicken oder als wären das Bildpersonen und -Objekte während des Malens in Bewegung. Die unterschiedlichen Schichten werden sichtbar. Diese zeigen wie sich das Bild in sich aufspaltet und einteilt. Somit gelingt es tiefer in die Themen einzudringen. Linda Partaj beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der irrsinnigen Reizüberflutung unserer heutigen Zeit und reflektiert jene mediale Dauerbeschallung in ihren künstlerischen Arbeiten. Durch den Prozess der Malerei und Grafik entschleunigt sie das Bild und hält fest, was in der Geschwindigkeit der Welt überflogen wird.

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